Fügen Sie Ihr Zertifikat (CRT) ein: ssl.de liest Domainnamen, Gültigkeit, Aussteller, Schlüssel und Signatur aus und zeigt, ob das Zertifikat in Ordnung ist.
Fügen Sie das Zertifikat im PEM-Format ein, also den Block von -----BEGIN CERTIFICATE----- bis -----END CERTIFICATE----- aus der Datei .crt, .pem oder .cer. Ob Ihr Server das Zertifikat samt Zwischenzertifikat richtig ausliefert, zeigt der SSL-Check der Domain.
Mit „SSL-Zertifikat auslesen“ von ssl.de prüfen Sie eine Zertifikatsdatei kostenlos und ohne Anmeldung, bevor oder nachdem Sie sie installieren. Das Ergebnis zeigt Domainnamen (SAN), Gültigkeitszeitraum, Aussteller, Schlüssel und Signatur und nennt zu jedem Problem den nächsten Schritt. Ob ein Server das Zertifikat mit der vollständigen Vertrauenskette ausliefert, prüft der SSL-Check der Domain.
Welche Datei Sie einfügen, was das Auslesen zeigt, wann ein Zertifikat ungültig ist und was es nicht prüfen kann.
Fügen Sie das Zertifikat im PEM-Format ein: eine Textdatei mit der Endung .crt, .pem oder .cer, deren Inhalt mit -----BEGIN CERTIFICATE----- beginnt und mit -----END CERTIFICATE----- endet. Sie bekommen sie von Ihrer Zertifizierungsstelle per E-Mail oder im Kundenkonto. Wo sie auf dem Server liegt, steht in der Konfiguration des Webservers, bei Apache unter SSLCertificateFile, bei nginx unter ssl_certificate.
Das Auslesen mit ssl.de zeigt alle Angaben, die im Zertifikat stehen, und prüft sie nach den Regeln der Browser, soweit das ohne Server möglich ist:
Jedes Problem steht als Hinweis mit dem nächsten Schritt über dem Ergebnis.
„Ungültig“ heißt: Schon an der Datei ist zu erkennen, dass ein aktueller Browser das Zertifikat ablehnen würde. Gründe sind:
„Gültig“ heißt: An der Datei selbst ist nichts auszusetzen. Ob die ausstellende Zertifizierungsstelle öffentlich anerkannt ist, ob das Zertifikat zur Domain Ihrer Website passt und ob der Server es mit dem Zwischenzertifikat ausliefert, lässt sich aus der Datei allein in der Regel nicht sehen. Das prüft der SSL-Check der Domain von ssl.de.
„Nicht prüfbar“ heißt: Ohne die Zwischenzertifikate der Zertifizierungsstelle lässt sich die Kette bis zum Wurzelzertifikat nicht nachvollziehen, und beim Auslesen fügen Sie nur das Serverzertifikat ein. Deshalb steht bei der Vertrauenskette „nicht prüfbar (nur Serverzertifikat eingefügt)“. Das ist kein Mangel des Zertifikats.
Browser bekommen die Zwischenzertifikate vom Server. Ob Ihr Server sie mitsendet, zeigt der SSL-Check der Domain von ssl.de: Er liest Zertifikat und Kette direkt vom Server und prüft sie bis zur Zertifizierungsstelle.
Der private Schlüssel bleibt geheim auf Ihrem Server, der CSR ist die Bestellanfrage an die Zertifizierungsstelle, und das Zertifikat ist deren Antwort, die Sie installieren. Auslesen lässt sich mit „SSL-Zertifikat auslesen“ nur das Zertifikat.
Das Zertifikat passt, wenn der Name Ihrer Website genau unter den eingetragenen Domainnamen steht, die das Auslesen anzeigt. example.de und www.example.de sind zwei verschiedene Namen. Erreichen Besucher die Website unter beiden, müssen beide im Zertifikat stehen. Ein Wildcard-Name wie *.example.de deckt alle Subdomains einer Ebene ab, nicht aber example.de selbst.
Ob das installierte Zertifikat tatsächlich für Ihre Website ausgeliefert wird, prüft der SSL-Check der Domain.
Sie brauchen ein neues Zertifikat. Ein abgelaufenes Zertifikat lässt sich nicht verlängern, die Zertifizierungsstelle stellt ein neues aus.
Planen Sie die Erneuerung spätestens 30 Tage vor dem Ablauf. Ist das Zertifikat abgelaufen, zeigen alle Browser statt der Website eine Sicherheitswarnung.
Ja. Ein Zertifikat enthält keine Geheimnisse, ist es installiert, sendet Ihre Website es ohnehin an jeden Browser. Das eingefügte Zertifikat verarbeiten wir nur für die Prüfung und speichern es nicht. Das Ergebnis bleibt bis zu 30 Minuten in Ihrer Sitzung, damit Sie die Ergebnisseite neu laden können. Einen privaten Schlüssel, der versehentlich mit eingefügt wird, verwerfen wir sofort und zeigen ihn nie an.
Gegen Missbrauch als Massenprüfung speichern wir 24 Stunden lang einen pseudonymisierten Hash Ihrer IP-Adresse. Abgewiesene Anfragen protokollieren wir mit Zeitpunkt und IP-Adresse.
Datenschutz bei diesem Tool: Ihre Eingaben verarbeiten wir nur für die Prüfung und speichern sie nicht. Das Ergebnis halten wir bis zu 30 Minuten in Ihrer Sitzung bereit, damit Sie die Ergebnisseite neu laden können. Um Missbrauch vorzubeugen, speichern wir für 24 Stunden einen pseudonymisierten Hash Ihrer IP-Adresse. Weist das Tool eine Anfrage als möglichen Missbrauch ab, protokollieren wir dazu Zeitpunkt und IP-Adresse. Dieses Tool setzt keine Tracking-Cookies. Die Verarbeitung findet auf unseren Servern in Deutschland und Europa statt. Mehr dazu lesen Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Haftungsausschluss: Dieses Tool dient allein der Information. Die angezeigten Angaben werden in dem Moment ermittelt, in dem Sie die Prüfung starten. Je nach Prüfung greifen unsere Tools dafür auf verschiedene Quellen weltweit zu. Diese Quellen können ausfallen, falsche Ergebnisse liefern oder nicht erreichbar sein. Darauf haben wir keinen Einfluss. Sie nutzen das Tool auf eigene Verantwortung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Ergebnisse übernehmen wir keine Gewähr. Ob ein Browser oder ein Programm ein Zertifikat akzeptiert, entscheidet allein dessen Hersteller nach eigenen Regeln. Ein hier als gültig angezeigtes Zertifikat ist keine Zusage, dass jede Software es annimmt. Für Schäden oder Verluste, die aus der Verwendung, Speicherung oder Weitergabe der angezeigten Ergebnisse entstehen, haften wir nicht, soweit das gesetzlich zulässig ist. Ein Anspruch auf Verfügbarkeit, Vollständigkeit oder Korrektheit des Tools oder des angezeigten Ergebnisses besteht nicht.