CSR-Check: CSR online prüfen

Fügen Sie Ihren CSR-Code ein: Der CSR-Check liest ihn aus und zeigt Domain, Inhaber, Schlüssel und Signatur. Wir speichern den CSR nicht.

CSR prüfen

Prüfen Sie Ihren CSR, bevor Sie damit ein SSL-Zertifikat bestellen. Das Ergebnis zeigt, ob der CSR in Ordnung ist, und nennt sonst den Grund.

Ihren CSR speichern wir nicht. Nur das Ergebnis der Prüfung für 30 Minuten in Ihrer Sitzung. Hinweise zu Datenschutz & Haftung

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Der CSR-Check liest Ihren CSR (Certificate Signing Request) aus und zeigt, was darin steht: Domainname, Inhaber und Schlüssel. Er prüft, ob eine Zertifizierungsstelle, also das Unternehmen, das SSL-Zertifikate ausstellt, den CSR so annehmen würde. Sonst erklärt er, was Sie ändern müssen. Das Tool ist kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar. Wir speichern den CSR nicht.

Häufige Fragen zum CSR-Check

Was ein CSR ist, was der CSR-Check prüft, wann ein CSR „ungültig“ ist und wie Sie einen CSR erstellen und damit ein SSL-Zertifikat bestellen (Stand: Oktober 2026).

Was ist ein CSR (Certificate Signing Request)?

Ein CSR ist der Antrag für ein SSL-Zertifikat, in Form eines Textblocks. Er beginnt mit der Zeile -----BEGIN CERTIFICATE REQUEST-----. Sie erzeugen ihn auf dem Server oder im Hosting-Paket, auf dem das Zertifikat später laufen soll, und reichen ihn bei der Bestellung ein.

Im CSR stehen:

  • Der Domainname, für den das Zertifikat gelten soll, zum Beispiel www.example.de.
  • Angaben zum Inhaber: Firma oder Name, Abteilung, Ort, Bundesland und Land. Bei Zertifikaten mit Firmenprüfung (OV und EV) müssen sie zu Ihrer Firma passen.
  • Der öffentliche Schlüssel: Beim Erzeugen entstehen zwei zusammengehörige Schlüssel. Der öffentliche steht im CSR und später im Zertifikat, jeder darf ihn sehen. Der private bleibt geheim auf dem Server, auf dem Sie den CSR erzeugt haben.
  • Eine Signatur (digitale Unterschrift) mit dem privaten Schlüssel. Sie zeigt, dass der CSR nach dem Erzeugen nicht verändert wurde.

Der private Schlüssel selbst steht nicht im CSR.

Was prüft der CSR-Check, und was zeigt er an?

Der CSR-Check liest Ihren CSR aus, zeigt Ihnen alles Wichtige daraus an und sagt Ihnen, ob eine Zertifizierungsstelle (der Aussteller des Zertifikats) den CSR so annimmt. Falls nicht, erklärt er, was Sie ändern müssen.

Sie sehen im Ergebnis:

  • Domains und Namen: alle SAN, also die Domains, die das Zertifikat abdecken soll, und den Common Name (Hauptname).
  • Inhaber: Firma oder Name, Abteilung, E-Mail-Adresse, Ort, Bundesland und Land.
  • Technik: Schlüsselart und Schlüssellänge (zum Beispiel RSA mit 2048 Bit), das Verfahren der Signatur und ob die Signatur zum Inhalt passt.
  • Zertifikate bei ssl.de: ein Vorschlag für Ihre Domain, als Standard- und als Wildcard-Zertifikat, mit Preis für ein Jahr.

Ob die Zertifizierungsstelle das Zertifikat ausstellt, hängt außerdem davon ab, dass Sie nachweisen, dass Ihnen die Domain gehört.

Wann ist ein CSR „ungültig“, und was mache ich dann?

„CSR ungültig“ heißt: So würde eine Zertifizierungsstelle (der Aussteller des Zertifikats) den CSR nicht annehmen. Der rot markierte Hinweis im Ergebnis nennt den Grund. In fast allen Fällen erzeugen Sie den CSR einfach neu, mit der richtigen Einstellung, und prüfen ihn noch einmal.

Mit dem neuen CSR entsteht auch ein neuer privater Schlüssel. Nur dieser passt später zum Zertifikat.

Die häufigsten Gründe:

  • Kein Domainname: Im CSR fehlt die Domain, für die das Zertifikat gelten soll. Tragen Sie sie beim Erzeugen als Common Name (Hauptname) ein, zum Beispiel www.example.de.
  • Fehler im Domainnamen: Ein Name enthält Leerzeichen, Sonderzeichen oder Unterstriche oder ist nur ein Wort wie localhost. Oder der Common Name ist eine IP-Adresse oder kommt mehrfach vor.
  • Schlüssel zu kurz oder ungewöhnlich: Beim Erzeugen wählen Sie Schlüsselart und Länge. Wählen Sie im Zweifel RSA mit 2048 Bit, das nehmen alle Zertifizierungsstellen an. Ebenfalls üblich sind RSA mit 3072 oder 4096 Bit und ECC mit P-256 oder P-384.
  • Unpassende SAN: Als SAN sind nur Domainnamen und öffentliche IP-Adressen erlaubt, keine E-Mail-Adressen, keine Links und keine internen IP-Adressen wie 192.168.1.1.
  • Signatur passt nicht: Der CSR wurde nach dem Erzeugen verändert, oft beim Kopieren. Kopieren Sie ihn noch einmal vollständig aus der Originaldatei.

Nur ein Hinweis, der CSR bleibt gültig:

  • „Signatur veraltet“: Der CSR wurde mit einem alten Verfahren (MD5 oder SHA-1) unterschrieben.
  • ein Name mit Stern wie *.example.de: Dafür brauchen Sie ein Wildcard-Zertifikat.
  • Kleinigkeiten wie ein Challenge-Passwort oder Text vor oder hinter dem CSR.

Was bedeuten „Common Name“ und „SAN“?

Beides sind Stellen im CSR, an denen Domainnamen stehen. In den SAN (Subject Alternative Names) stehen die Domains, für die das Zertifikat gelten soll, etwa www.example.de, example.de ohne www und shop.example.de. Der Common Name (Hauptname) ist ein einzelner Name, zum Beispiel www.example.de.

Der Domainname darf als SAN, als Common Name oder an beiden Stellen stehen. Der CSR-Check erkennt alle drei Varianten als gültig. Entscheidend sind die SAN: Browser prüfen nur sie. Den Common Name übernimmt die Zertifizierungsstelle in der Regel zusätzlich als SAN.

Welche Namen das fertige Zertifikat enthält, hängt vom gewählten Zertifikat ab: Ein Standard-Zertifikat gilt für eine Domain, meist mit und ohne www. Ein Wildcard-Zertifikat gilt für alle Subdomains einer Ebene, zum Beispiel shop.example.de. Ein Multidomain-Zertifikat gilt für mehrere unterschiedliche Domains.

Kann ich meinen CSR hier gefahrlos einfügen?

Ja. Der CSR enthält nur den öffentlichen Schlüssel, nicht den privaten. Deshalb können Sie den CSR gefahrlos hier einfügen. Der öffentliche Schlüssel steht später ohnehin für jeden sichtbar im Zertifikat.

Was mit Ihrer Eingabe passiert:

  • Wir lesen den CSR nur aus, um das Ergebnis anzuzeigen. Wir speichern Ihren CSR nicht.
  • Das Ergebnis bleibt höchstens 30 Minuten in Ihrer Sitzung, damit Sie die Seite neu laden können.
  • Gegen Missbrauch zählen wir Ihre Prüfungen 24 Stunden lang über eine unkenntlich gemachte Form Ihrer IP-Adresse (Hash). Weist der CSR-Check eine Anfrage als möglichen Missbrauch ab, protokollieren wir Zeitpunkt und IP-Adresse.
  • Die Prüfung läuft auf unseren Servern, ohne Weitergabe an Dritte.

Ihr privater Schlüssel gehört in kein Formular einer Website. Eingeben oder hochladen dürfen Sie ihn nur dort, wo Sie das Zertifikat installieren, zum Beispiel in Plesk auf Ihrem Server. Sie erkennen ihn an der ersten Zeile, zum Beispiel -----BEGIN PRIVATE KEY----- oder -----BEGIN RSA PRIVATE KEY-----.

Haben Sie ihn versehentlich irgendwo eingefügt oder verschickt, erzeugen Sie Schlüssel und CSR neu und lassen ein bereits ausgestelltes Zertifikat neu ausstellen.

Welcher CSR passt zu einem Wildcard-Zertifikat?

Ein Wildcard-Zertifikat gilt für alle Subdomains einer Ebene, zum Beispiel www.example.de, shop.example.de und mail.example.de in einem Zertifikat. Dafür tragen Sie beim Erzeugen des CSR den Namen mit Stern ein: *.example.de, als SAN oder als Common Name (Hauptname). Der CSR-Check erkennt den Stern und zeigt Ihnen das passende Wildcard-Zertifikat mit Preis.

Zwei Grenzen sollten Sie kennen: Der Stern gilt nur für eine Ebene, test.shop.example.de ist also nicht abgedeckt. Ein CSR mit Stern passt nur zu einem Wildcard-Zertifikat, ein CSR ohne Stern nicht.

Welche Wildcard-Zertifikate es gibt, zeigt die Übersicht der Wildcard-Zertifikate.

Kann ich einen älteren CSR weiterverwenden, zum Beispiel für die Verlängerung?

Ja, ein CSR hat kein Ablaufdatum, Sie können ihn noch einmal einreichen. Sicherer ist aber ein neuer CSR mit neuem Schlüssel.

Wichtig: Der private Schlüssel, der zusammen mit dem CSR erzeugt wurde, muss noch auf dem Server liegen. Ohne ihn ist das neue Zertifikat unbrauchbar. Sind Sie nicht sicher, ob er noch da ist, erzeugen Sie Schlüssel und CSR neu.

Außerdem muss der alte CSR den heutigen Anforderungen entsprechen. Das zeigt Ihnen der CSR-Check: Sehr alte CSR haben oft einen zu kurzen Schlüssel, den Zertifizierungsstellen heute nicht mehr annehmen. Dann steht im Ergebnis „CSR ungültig“ mit dem Grund.

Ein neuer Schlüssel schützt Sie auch, falls der alte unbemerkt in falsche Hände geraten ist.

Wie erstelle ich einen CSR?

Den CSR erzeugen Sie dort, wo das Zertifikat später laufen soll. Je nach Server ist das eines dieser Programme:

  • die Verwaltungsoberfläche Ihres Webhostings, zum Beispiel Plesk
  • auf einem Windows-Server der IIS-Manager oder Exchange
  • auf einem Linux-Server das Programm OpenSSL

Sie geben dort Ihren Domainnamen und Angaben wie Firma, Ort und Land ein. Das Programm erzeugt daraus den privaten Schlüssel und den CSR. Der Schlüssel bleibt auf dem Server, den CSR kopieren Sie heraus.

Unsere Anleitungen Schritt für Schritt:

Prüfen Sie den fertigen CSR anschließend hier.

Wie bestelle ich mit dem CSR ein SSL-Zertifikat?

Mit einem gültigen CSR geht die Bestellung in drei Schritten:

  1. Zertifikat auswählen: Für eine Domain reicht ein Standard-Zertifikat, für alle Subdomains einer Ebene brauchen Sie ein Wildcard-Zertifikat. Steht im CSR ein Name mit Stern (*.example.de), wählen Sie das Wildcard-Zertifikat, sonst das Standard-Zertifikat. Der CSR-Check schlägt Ihnen unter „Zertifikate bei ssl.de“ beides mit Preis vor.
  2. CSR einreichen: Im Bestellschritt 2 wählen Sie „Bestellen mit CSR“ und fügen den CSR ein. Den Domainnamen übernimmt die Bestellung aus dem CSR. Dafür muss er derzeit als Common Name (Hauptname) im CSR stehen, bei einem Wildcard-Zertifikat mit Stern.
  3. Domain bestätigen und Zertifikat installieren: Die Zertifizierungsstelle prüft, ob die Domain Ihnen gehört, meist über eine E-Mail an eine Adresse der Domain wie admin@example.de, einen DNS-Eintrag oder eine Datei auf dem Webserver. Bei Zertifikaten mit Firmenprüfung (OV und EV) prüft sie zusätzlich Ihre Firma. Danach erhalten Sie das Zertifikat und installieren es auf dem Server, auf dem der CSR erzeugt wurde.

Sie haben keinen CSR? Dann wählen Sie im Bestellschritt 2 „Bestellen mit Domainname“. Wir erzeugen Schlüssel und CSR für Sie, mit einem RSA-Schlüssel von 4096 Bit.