Fügen Sie Ihren CSR-Code ein: Der CSR-Check liest ihn aus und zeigt Domain, Inhaber, Schlüssel und Signatur. Wir speichern den CSR nicht.
Prüfen Sie Ihren CSR, bevor Sie damit ein SSL-Zertifikat bestellen. Das Ergebnis zeigt, ob der CSR in Ordnung ist, und nennt sonst den Grund.
Der CSR-Check liest Ihren CSR (Certificate Signing Request) aus und zeigt, was darin steht: Domainname, Inhaber und Schlüssel. Er prüft, ob eine Zertifizierungsstelle, also das Unternehmen, das SSL-Zertifikate ausstellt, den CSR so annehmen würde. Sonst erklärt er, was Sie ändern müssen. Das Tool ist kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar. Wir speichern den CSR nicht.
Was ein CSR ist, was der CSR-Check prüft, wann ein CSR „ungültig“ ist und wie Sie einen CSR erstellen und damit ein SSL-Zertifikat bestellen (Stand: Oktober 2026).
Ein CSR ist der Antrag für ein SSL-Zertifikat, in Form eines Textblocks. Er beginnt mit der Zeile -----BEGIN CERTIFICATE REQUEST-----. Sie erzeugen ihn auf dem Server oder im Hosting-Paket, auf dem das Zertifikat später laufen soll, und reichen ihn bei der Bestellung ein.
Im CSR stehen:
Der private Schlüssel selbst steht nicht im CSR.
Der CSR-Check liest Ihren CSR aus, zeigt Ihnen alles Wichtige daraus an und sagt Ihnen, ob eine Zertifizierungsstelle (der Aussteller des Zertifikats) den CSR so annimmt. Falls nicht, erklärt er, was Sie ändern müssen.
Sie sehen im Ergebnis:
Ob die Zertifizierungsstelle das Zertifikat ausstellt, hängt außerdem davon ab, dass Sie nachweisen, dass Ihnen die Domain gehört.
„CSR ungültig“ heißt: So würde eine Zertifizierungsstelle (der Aussteller des Zertifikats) den CSR nicht annehmen. Der rot markierte Hinweis im Ergebnis nennt den Grund. In fast allen Fällen erzeugen Sie den CSR einfach neu, mit der richtigen Einstellung, und prüfen ihn noch einmal.
Mit dem neuen CSR entsteht auch ein neuer privater Schlüssel. Nur dieser passt später zum Zertifikat.
Die häufigsten Gründe:
Nur ein Hinweis, der CSR bleibt gültig:
Beides sind Stellen im CSR, an denen Domainnamen stehen. In den SAN (Subject Alternative Names) stehen die Domains, für die das Zertifikat gelten soll, etwa www.example.de, example.de ohne www und shop.example.de. Der Common Name (Hauptname) ist ein einzelner Name, zum Beispiel www.example.de.
Der Domainname darf als SAN, als Common Name oder an beiden Stellen stehen. Der CSR-Check erkennt alle drei Varianten als gültig. Entscheidend sind die SAN: Browser prüfen nur sie. Den Common Name übernimmt die Zertifizierungsstelle in der Regel zusätzlich als SAN.
Welche Namen das fertige Zertifikat enthält, hängt vom gewählten Zertifikat ab: Ein Standard-Zertifikat gilt für eine Domain, meist mit und ohne www. Ein Wildcard-Zertifikat gilt für alle Subdomains einer Ebene, zum Beispiel shop.example.de. Ein Multidomain-Zertifikat gilt für mehrere unterschiedliche Domains.
Ja. Der CSR enthält nur den öffentlichen Schlüssel, nicht den privaten. Deshalb können Sie den CSR gefahrlos hier einfügen. Der öffentliche Schlüssel steht später ohnehin für jeden sichtbar im Zertifikat.
Was mit Ihrer Eingabe passiert:
Ihr privater Schlüssel gehört in kein Formular einer Website. Eingeben oder hochladen dürfen Sie ihn nur dort, wo Sie das Zertifikat installieren, zum Beispiel in Plesk auf Ihrem Server. Sie erkennen ihn an der ersten Zeile, zum Beispiel -----BEGIN PRIVATE KEY----- oder -----BEGIN RSA PRIVATE KEY-----.
Haben Sie ihn versehentlich irgendwo eingefügt oder verschickt, erzeugen Sie Schlüssel und CSR neu und lassen ein bereits ausgestelltes Zertifikat neu ausstellen.
Ein Wildcard-Zertifikat gilt für alle Subdomains einer Ebene, zum Beispiel www.example.de, shop.example.de und mail.example.de in einem Zertifikat. Dafür tragen Sie beim Erzeugen des CSR den Namen mit Stern ein: *.example.de, als SAN oder als Common Name (Hauptname). Der CSR-Check erkennt den Stern und zeigt Ihnen das passende Wildcard-Zertifikat mit Preis.
Zwei Grenzen sollten Sie kennen: Der Stern gilt nur für eine Ebene, test.shop.example.de ist also nicht abgedeckt. Ein CSR mit Stern passt nur zu einem Wildcard-Zertifikat, ein CSR ohne Stern nicht.
Welche Wildcard-Zertifikate es gibt, zeigt die Übersicht der Wildcard-Zertifikate.
Ja, ein CSR hat kein Ablaufdatum, Sie können ihn noch einmal einreichen. Sicherer ist aber ein neuer CSR mit neuem Schlüssel.
Wichtig: Der private Schlüssel, der zusammen mit dem CSR erzeugt wurde, muss noch auf dem Server liegen. Ohne ihn ist das neue Zertifikat unbrauchbar. Sind Sie nicht sicher, ob er noch da ist, erzeugen Sie Schlüssel und CSR neu.
Außerdem muss der alte CSR den heutigen Anforderungen entsprechen. Das zeigt Ihnen der CSR-Check: Sehr alte CSR haben oft einen zu kurzen Schlüssel, den Zertifizierungsstellen heute nicht mehr annehmen. Dann steht im Ergebnis „CSR ungültig“ mit dem Grund.
Ein neuer Schlüssel schützt Sie auch, falls der alte unbemerkt in falsche Hände geraten ist.
Den CSR erzeugen Sie dort, wo das Zertifikat später laufen soll. Je nach Server ist das eines dieser Programme:
Sie geben dort Ihren Domainnamen und Angaben wie Firma, Ort und Land ein. Das Programm erzeugt daraus den privaten Schlüssel und den CSR. Der Schlüssel bleibt auf dem Server, den CSR kopieren Sie heraus.
Unsere Anleitungen Schritt für Schritt:
Prüfen Sie den fertigen CSR anschließend hier.
Mit einem gültigen CSR geht die Bestellung in drei Schritten:
Sie haben keinen CSR? Dann wählen Sie im Bestellschritt 2 „Bestellen mit Domainname“. Wir erzeugen Schlüssel und CSR für Sie, mit einem RSA-Schlüssel von 4096 Bit.
Datenschutz bei diesem Tool: Ihre Eingaben verarbeiten wir nur für die Prüfung und speichern sie nicht. Das Ergebnis halten wir bis zu 30 Minuten in Ihrer Sitzung bereit, damit Sie die Ergebnisseite neu laden können. Um Missbrauch vorzubeugen, speichern wir für 24 Stunden einen pseudonymisierten Hash Ihrer IP-Adresse. Weist das Tool eine Anfrage als möglichen Missbrauch ab, protokollieren wir dazu Zeitpunkt und IP-Adresse. Dieses Tool setzt keine Tracking-Cookies. Die Verarbeitung findet auf unseren Servern in Deutschland und Europa statt. Mehr dazu lesen Sie in unserer Datenschutzerklärung.
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